Raiffeisen Bausparkasse präsentiert Studie zur Immobiliensuche
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Bausparen beliebteste Finanzierungsform
Raiffeisen Bausparkasse präsentiert Studie zur Immobiliensuche
Junge suchen Mietwohnung, 30- 49-Jährige vor allem das eigene Haus – hohe Preissensibilität bei Mietern und Käufern – Internet wichtige Informationsquelle – Interesse am Bausparen stark gestiegen.
(Wien 16.7.2010) Das Profil des „klassischen“ Immobiliensuchenden: Jung, weiblich und gut ausgebildet. Deutlich mehr Frauen (60 %) als Männer (40 %) suchen eine Immobilie und deutlich mehr Junge (35 % in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre) als Ältere (18 % sind 50 Jahre plus), das sind die Ergebnisse einer Studie, die die Raiffeisen Bausparkasse beim Market-Institut in Auftrag gegeben hat und für die 1.149 Immobiliensuchende in ganz Österreich befragt wurden.
Was wird gesucht – Wohnung oder Haus?
Die meisten Befragten suchen eine Mietwohnung (33 %), wobei hier der Schwerpunkt eindeutig bei der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen liegt. An zweiter Stelle rangieren Einfamilienhäuser/Doppelhäuser (21 %), die am stärksten von Personen mittleren Alters (30 bis 49 Jahre) nachgefragt werden. „Für Jungfamilien ist der Garten das zentrale Motiv, sich für ein eigenes Haus zu entscheiden“, weiß Dr. Erich Rainbacher, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse. Die Eigentumswohnung fragen 19 % nach, hier vor allem Personen im Alterssegment 50 plus, für Grundstücke interessieren sich 11 %. Auf den hinteren Plätzen landen die Genossenschafts-wohnung (8 %) sowie das Reihenhaus und die Mietwohnung mit Kaufoption, die von jeweils 3 % der Befragten gesucht werden.
Kosten als zentraler Faktor
Der zentrale Punkt bei der Immobilienwahl sind die Kosten, für Mieter ebenso wie für Immobilienkäufer, für Großstädter wie für Menschen, die am Land leben. So wird der Quadratmeter-Preis beim Kauf einer Eigentumswohnung bzw. der Mietpreis bei der Wohnung als entscheidender Faktor mit 64 % am häufigsten genannt, gefolgt von den Betriebskosten(57 %) auf Platz zwei. Besonders preissensibel agiert das Segment der Mieter, da überwiegend junge Leute die nachfragende Zielgruppe sind.
Das liebe Geld…
Bei der Miete haben 57 % der Befragten ein Limit von 500 Euro eingezogen, 28 % rechnen mit 500 bis 700 Euro und nur für 15 % darf die Immobilie mehr als 700 Euro kosten. Die durchschnittlich Miete, die man zu zahlen bereit ist, macht damit 547 Euro, inklusive Betriebskosten, aus. Für ein Grundstück liegt der durchschnittlich veranschlagte Preis bei 142.000 Euro, für ein Haus bei 261.000 Euro und für eine Eigentumswohnung bei 198.000 Euro.
Nur ein Viertel der Befragten (26 %) hat sich vor dem Suchprozess über die Finanzierung informiert, für 29 %, vor allem Mieter und Grundstückskäufer, ist dieses Kapitel abgeschlossen, die Finanzierung „steht“. „Erste Ansprech-Adresse ist die Hausbank“, weist Rainbacher darauf hin, dass man ihr das größte Know-how zutraut.
Familie, Freunde und das Internet als Informationsquellen
Zwei Drittel, das ist der höchste Wert, sehen Bekannte, Freunde und Familienangehörige als wichtige Informationsquellen an. Auf Platz zwei rangieren die Immobilienplattformen im Internet mit 59 %, wobei diese vor allem von den Jungen präferiert werden. Die Suche in Tageszeitungen und Magazinen – vor allem nach Eigentumswohnungen – liegt auf Platz drei (49 %), gefolgt von der professionellen Suche über den Makler (29 %).
Bausparen: die Finanzierungsform für Immobiliensuchende
Die Frage, welche Finanzierungsform als besonders attraktiv angesehen wird, wird am häufigsten mit „Bausparen“ (57%) beantwortet, wobei 66 % der Befragten angeben, einen Bausparvertrag abgeschlossen zu haben. Auf Platz zwei liegen die öffentlichen Förderungen (48 %), der Bankkredit mit 43 % auf Platz drei. Deutlich zurückgefallen ist das Interesse an Fremdwährungskrediten mit nur noch 12 %.
„Das hohe Risiko eines Fremdwährungskredits ist vielen Österreichern erst jetzt in der Finanzkrise so richtig bewusst geworden. Der Trend geht nun wieder in Richtung Sicherheit und Transparenz, damit ist Bausparen die erste Wahl“, freut sich Rainbacher über das ausgeprägte Interesse, der dies mit Geschäftsergebnissen untermauert: So ist die Finanzierungsleistung für den Wohnbau bei der Raiffeisen Bausparkasse in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,3 % auf 469 Millionen Euro kräftig angewachsen, die Zahl der finanzierten Wohneinheiten um 20,6 % auf 5.320. In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, dass Bausparen ein wichtiger Impulsgeber für den Wohnbau ist“, weist Rainbacher auf die Konjunkturbelebung durch das Bausparen hin.
Bausparfinanzierung ab 1,75 % Die Zeit für eine Immobilienfinanzierung ist günstig: So liegt der Zinssatz für die Sofortfinanzierung bei der Raiffeisen Bausparkasse derzeit bei niedrigen 1,75 % für grundbücherlich besicherte Darlehen. Ein Darlehen in der Höhe von beispielsweise 50.000 Euro gibt es damit schon um 284,45 Euro monatlich. Besonders vorteilhaft ist das Fixzinsdarlehen, das fixe Zinsen und fixe Raten für 3,5 Jahre ermöglicht, nach der Fixzinsphase schützt der kostenlose 6%-ige Zinscap beim Bausparen die Bauherren vor steigenden Zinsen.