375.000stes Bausparheim zurück

17.06.2006 Das 375.000ste österreichische und 10.000ste burgenländische Bausparheim gefeiert

Burgenländer schätzen Eigentum - Raiffeisen Bankengruppe ebnet den Weg zum Eigenheim

Wohnen in den eigenen vier Wänden hat für die BurgenländerInnen einen ganz besonderen Stellenwert, in keinem anderen Bundesland gibt es eine annähernd so hohe Wohn-Eigentumsdichte. Die Übergabe des 375.000sten österreichischen und 10.000sten burgenländischen Bausparheimes unterstreicht die wichtige Rolle der Raiffeisen Bankengruppe bei der Schaffung und Qualitätsverbesserung von Wohnraum. Sie ist mit ihrem Komplettangebot die erste Adresse, wenn es um das Bauen und Wohnen geht.

Die feste Verankerung des Wohneigentums in den Köpfen und Herzen der Burgenländer zeigt nicht nur die offizielle Haus- und Wohnungszählung, sondern auch eine groß angelegte Wohn-Studie, die die Raiffeisen Bausparkasse beim Markt- und Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK durchführen ließ. In dieser Studie gaben 86 % der Burgenländer an, in einem eigenen Haus oder in einer Eigentumswohnung zu wohnen, was bundesweit einen Spitzenwert darstellt. 

92 % der Burgenländer finden Eigentum sympathischer als Miete

Auf die Frage, ob Miete oder Eigentum die sympathischere Wohnform sei, ant-worten 92 % der Burgenländer – das ist österreichischer Rekord – mit Eigentum. Lediglich 4 % finden das Wohnen in einer Mietwohnung sympathischer. Einzig und allein bei den Jugendlichen wird die Mietwohnung etwas höher eingestuft, hier wird sie vor allem als Übergangslösung für späteres Eigentum gesehen. „Die hohen Sympathiewerte zeigen, dass der Trend zu den eigenen vier Wänden, ob Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung, ungebrochen ist, freut sich der Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse, Dr. Erich Rainbacher, bei der Übergabefeier in Stoob über die breite Zustimmung zum Eigentum. Er verweist darauf, dass die Raiffeisen Bausparkasse in ihrer 45-jährigen Tätigkeit Wohn-raum für fast 1,5 Millionen Österreicher mitfinanziert habe.     

Bausparen ist aktive Familienpolitik

Die Studie der Raiffeisen Bausparkasse macht deutlich, dass vor allem Familien mit Kindern in einem eigenen Haus leben oder diese Wohnform anstreben. Die Eigentümer des Jubiläumsheims, eine Familie mit zwei Kindern, sind dafür das beste Beispiel. „Für uns war ein wichtiges Motiv, ein eigenes Haus zu bauen, um unseren Kindern ein gemütliches Zuhause mit eigenen Räumen und einen Garten zu ermöglichen, erzählt Eigentümerin Ruth Lang. „Wohnbauförderung und Bausparen sind daher ein aktiver Beitrag zu einer zukunftsorientierten Familienpolitik und gerade angesichts der demografischen Probleme unver-zichtbar für unsere Gesellschaft, betont Rainbacher.

Wohnen hat hohen Freizeitwert

Der Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank Burgenland, Dr. Julius Marhold, verweist darauf, dass Wohnen als Freizeitgestaltung immer mehr an Wert gewinne. So geben acht von zehn Befragten in der Studie an, ihre Freizeit zu Hause zu verbringen, 29 % meinen, dass sie in Zukunft mehr Zeit zu Hause verbringen wollen. Marhold: „Das Wohnen bestimmt in hohem Maße unsere Lebensqualität, unsere Einstellung zu Beruf und Gesellschaft. Eine gute Wohnqualität trägt zum sozialen Frieden und Ausgleich bei, eine Tatsache, die oft unterschätzt wird.“           

Ausgeprägte Bindung an die Region, in der man lebt

Sehr zufrieden zeigen sich die BurgenländerInnen mit ihrer Wohngegend, die Bindung an den Wohnort ist ausgesprochen hoch. 74 % der BurgenländerInnen wollen sich auf keinen Fall von der derzeitigen Wohnung bzw. ihrem Haus trennen, auch hier ein Wert, der deutlich über dem österreichweiten Durchschnitt (62 %) liegt. Eindeutig bevorzugt wird die dörfliche Struktur. Für das Leben im Zentrum einer Großstadt oder an deren Peripherie sprechen sich lediglich 8 % aus, was deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt liegt (19 %). „Die BurgenländerInnen schätzen die Vorteile des Landlebens, nur eine Minderheit von 12 % bezeichnet sich selbst als Stadtmensch“, verweist Marhold auf das Studienergebnis.

Eigenheim als Geldanlage und Altersvorsorge

Bei der Feier zum 375.000sten österreichischen und 10.000sten burgenländischen Raiffeisen Bausparheim ging Rainbacher auch auf die ökonomischen Überlegungen ein, die beim Eigentumserwerb eine zunehmend größere Rolle spielen. „70 % sehen im Eigentum eine gute Form der Geldanlage, 72 % sind der Meinung, dass sich Eigentum vor allem in der Pension bezahlt macht, weil man dann teure Mietkosten spart.“ Wohnen wird also gerade im Burgenland sehr stark im Zusammenhang mit finanzieller Vorsorge und Vermögensaufbau gesehen. Sehr oft wird mit dem Eigenheim auch bereits die nächste Generation abgesichert. So ist es für jeden Zweiten ein wichtiges Motiv, Eigentum zu bilden, um später einmal etwas an die Nachkommen weitergeben zu können.

Bausparen verwirklicht Wohnträume

„Die Übergabe des 375.000sten österreichischen und 10.000sten burgenlän-dischen Bausparheimes soll die wichtige Rolle des Bausparens für die Wohn-raumschaffung und -sanierung aufzeigen“, betont Rainbacher. „Neben der Wohnbauförderung stellt Bausparen für die Österreicher eine wichtige finanzielle Grundsäule dar, um Wohnträume zu realisieren.“ Die lebhafte Nachfrage nach dem Baugeld der Raiffeisen Bausparkasse im Vorjahr (1,02 Mrd. Euro österreichweit, + 28,2 % gegenüber 2004) hält auch heuer ungebremst an. Bis Ende Mai wurden 400 Mio. Euro an zinsgünstigen Darlehen vergeben, was ein Plus von 9 % bedeutet. 4.312 Wohneinheiten wurden österreichweit in den ersten fünf Monaten finanziert.

Sofortfinanzierung zu 1,9 %

Rainbacher führt das hohe Interesse auf die attraktive Konditionenpolitik und den umfassenden Service in den Raiffeisenbanken zurück. Zu den Konditionen: Die Bauspar-Sofortfinanzierung ist derzeit zur Top-Kondition von 1,9 %, fix auf 18 Monate, erhältlich, nach der Fixzinsphase orientiert sich der Zinssatz am allge-meinen Zinsniveau. „Die Raiffeisen Bausparkasse bietet damit einen Niedrigst-zinssatz an, zusätzlich gewinnt – angesichts steigender Zinsen – die Obergrenze von 6 % an Bedeutung“, verweist Rainbacher auf die besondere Sicherheit beim Bausparen.   

Konkretes Beispiel

Sehr gefragt ist ein neues Produkt der Raiffeisen Bausparkasse, das WohnBau Stufendarlehen, dessen Raten zu Beginn besonders niedrig sind und stufen-weise angehoben werden. Für ein WohnBau Stufendarlehen  in der Höhe von EUR 50.000,- zahlt man in den ersten fünf Jahren nur EUR 160,- monatlich zurück, die Gesamtlaufzeit beträgt 27 Jahre. Auf diese Weise wird Wohnen in den eigenen vier Wänden auch für junge Familien leistbar.

Kompetente Partner: die burgenländischen Raiffeisenbanken

Die burgenländischen Raiffeisenbanken mit ihren 164 Bankstellen garantieren die flächendeckende Betreuung der Bauinteressenten und sind gefragte Ansprechpartner rund ums Bauen und Wohnen. Marhold: „Die burgenländischen Raiffeisenbanken bieten ein umfangreiches Dienstleistungs- und Servicepaket, welches von der maßgeschneiderten Finanzierung, über die Abwicklung der Wohnbauförderung bis hin zur entsprechenden Versicherung und finanziellen Vorsorge reicht.“

Jeder vierte Burgenländer ist Raiffeisen Wohn Bausparer

Sehr zufrieden zeigt sich Marhold mit der Nachfrage nach Baugeld und der Entwicklung des Bausparens im Burgenland. Seit 2003 ist ein steiler Anstieg zu verzeichnen. „Allein im Vorjahr konnte die Bauspar-Finanzierungsleistung um 75 % auf 52,4 Mio. Euro gesteigert werden“, freut sich Marhold über das ausgezeichnete Ergebnis. Von Jänner bis Mai 2006 wurden 18,6 Mio. Euro dem burgenländischen Wohnbau bereitgestellt und damit fast 300 Wohneinheiten finanziert. Rund 70.000 Raiffeisen Bausparverträge kommen aus dem Burgenland. Das bedeutet, dass jeder vierte Burgenländer Raiffeisen Wohn Bausparer ist.   

Angaben zum Jubiläumsheim

Die Raiffeisen Bausparkasse feiert am Samstag, den 17. Juni 2006, in Stoob ein Doppeljubiläum: das 375.000ste österreichische und 10.000ste burgenländische Bausparheim. Eigentümer des Hauses ist die Familie Dr. Michael und Ruth Lang mit ihren beiden Söhnen Philipp (15) und Lukas (11).

Familie Lang wohnte 25 Jahre in einer Ärzte-Dienstwohnung in Oberpullendorf bevor sie ihren Wohntraum realisierte. „Wir waren überzeugt davon, dass man das Leben in einem eigenen Haus besser genießen kann, und wir wollten vor allem auch unseren Kindern eine höhere Wohnqualität, als dies in einer Wohnung möglich ist, bieten“, meinte Ruth Lang, die in ihrem Beruf als Lehrerin um die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen weiß. Zwei Punkte waren der Familie beim Hausbau ein besonderes Anliegen: Dass sich die Architektur des Hauses harmonisch in die Landschaft einfügt und der Wohlfühlcharakter im Vordergrund steht. Durch den Besuch von Fertighäusern tastete sich die Familie langsam an ihr Traumhaus heran. Ruth Lang: „Diese Phase war interessant, denn man spürt sofort, wenn man ein Haus betritt, ob es zu einem passt und ob man sich darin wirklich zu Hause fühlt.“ Gebaut wurde dann in Ziegelmassivbauweise unter Verwendung von viel Holz, auf die Energieeffizienz wurde besonderer Wert gelegt.

Sehr zufrieden ist Familie Lang mit der Entscheidung, die Errichtung des 160 Quadratmeter großen Einfamilienhauses, das auf einem 1.200 Quadratmeter großen Grundstück steht, in die Hände von Baumeister Waha aus

St. Margarethen gelegt zu haben, der als Generalunternehmer fungierte. „Die Baulogistik funktionierte perfekt, ein Professionist gab dem anderen die Türklinke in die Hand. So war es möglich, die Bauzeit in nur elf Monaten zu bewältigen“, ist Ruth Lang nicht nur über das Ergebnis, sondern auch die kurze und problemlose Bauphase glücklich, zu der auch eine intensive Planung beitrug.

Rückfragehinweis:
Raiffeisen Bausparkasse
Sonja Hochreiter
1050 Wien, Wiedner Hauptstraße 94
Tel: (01) 546 46-1420
sonja.hochreiter@raibau.at