Geschichte des Bausparens zurück

Bausparen in Österreich

In den 20er Jahren fasste die Bauspar-Idee mit der Gründung der ersten Bausparkassen in Österreich Fuß. Die Vorteile des Bausparsystems für den Wohnbau und für die Volkswirtschaft waren so überzeugend, dass der Staat schon kurz darauf begann, Bausparen steuerlich zu fördern.

Die Blütezeit des Bausparens und der Aufstieg der Bausparkassen zum wichtigsten Financier des österreichischen Wohnbaus begann jedoch nach 1955. Die Grundlage dazu schuf das Einkommensteuergesetz 1972, das jedem Bausparer - unabhängig von seinem Einkommen - die staatliche Prämie sicherte, was einen steilen Aufwärtstrend auslöste.

In der zweiten Republik haben die Bausparkassen rund 1,2 Millionen Wohneinheiten mitfinanziert, das bedeutet Wohnraum für rund 3,5 Millionen Österreicher.

Seit 1. September 2005 kann das Bauspardarlehen auch für Bildungs- und Pflegemaßnahmen verwendet werden